Sonntag, 13. November 2011

mysore


unser hotel in mysore ist echt nett (und manchmal, eher selten, geht auch das internet). quasi in sichtweite zum palast gelegen, in gehweite zum devaraja markt und weiteren wichtigen punkten. und das resti ist eines der besseren der stadt, jeden abend bummvoll nicht nur mit hotelgästen. und wichtig: nicht nur westler, auch viele inder. der erste eindruck von mysore auf der kurzen fahrt mit der rikscha vom bahnhof zum hotel war schon mal nicht schlecht. weitläufige straßen, viel grün (eingezäunte parks), grosse frisch gefärbelte gebäude. der erste besuch des devaraja marktes dagegen war dann teilweise fast nervig. ab dem hotelausgang auf schritt und tritt angequatsche bzgl. rikscha, taxi, wir wollen doch sicher diesen oder jenen schrott kaufen, der markt hat zu (alter schmäh), es gibt einen besseren, den old market, nur heute offen, weil feiertag, dort kann man auch zusehen, wie incense (räucherstäbchen) und biddis hergestellt werden. naja, sind wir halt um 10 rupies mitgefahren zum old market. war ja nett, wenn auch nur ein paar stände obst und gemüse, normaler markt eben. die biddis wurden ganz woanders gerollt, ab da hat’s uns gereicht. aber wir wurden ohne grosse diskussion wieder zum ausgangspunkt geführt, nur unser selbsternannter guide ist vorher abgesprungen, der rikschafahrer war auch danach noch ok. vielleicht liegt’s auch daran, dass die polizei von mysore inzwischen eine facebook-seite hat und darauf eingehende unzählige beschwerden über rikscha- und taxifahrer wirklich bearbeitet und geahndet werden. aber auch um und im devaraja-markt wurden wir auf schritt und tritt bequatscht. trotzdem ist der markt toll. der markt ist ein normaler markt für die alltäglichen einkäufe und wohl auch wirklich günstig (haben wir bei unserem gewürzeinkauf beim dritten besuch auch festgestellt). ein gang mit obst (wunderschön gestapelt), ein gang mit den typischen blumengirlanden, ein gang mit kokosnüssen, ein gang mit reis, hülsenfrüchten und nudeln (ja, wirklich, wie italienische pasta, in den 15 jahren seit unserem letzten indienbesuch hat sich echt viel verändert), ein gang mit haushaltswaren aus plastik und blech, usw. und immer wieder wollte uns jemand vom old market erzählen, „nur heute, alte handwerkstechniken“, usw. auch samstag hat uns einer das gleiche erzählt, „nur heute offen“, usw. aber sonst war es ganz anders wie freitag. wir haben schon vermutet, dass unser steckbrief bereits bei rikschafahrern und keilern umgeht, von wegen „macht euch nicht die mühe, die ziehen nicht“. jedenfalls konnten wir samstag in aller ruhe die geschäfte betrachten und auch nochmal über den devaraja-markt gehen.




und doch das eine oder andere kaufen. mysore ist bekannt für seide, incense und schnitzereien aus sandelholz und rosenholz. wobei die qualität, vor allem bei den schnitzereien, sehr unterschiedlich ist, gute ware muss man echt suchen. bei unserem dritten besuch des devaraja-marktes am sonntag wurden wir auch einigermassen in ruhe gelassen, nur ein junger bursch war echt penetrant mit seinen korallenketten und holzdosen. und wir wurden von den händlern normal behandelt, keine touri-aufschläge (preise wie auf der packung oder im gleichenbereich - für gewürze)

1 Kommentar:

  1. hallo ihr lieben!! wundervolle fotos!! ich will auch shoppen... snief..
    den miezen geht es gut.. sie schnurren und sind brav... und verfressen ;)
    gglgg

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